Sonne, Meer, antike Kultur und griechische Gastfreundschaft – Pauschalreisen nach Griechenland bieten pures mediterranes Lebensgefühl.
Pauschalreisen Griechenland gehören zu den absoluten Klassikern im europäischen Reisemarkt und begeistern jedes Jahr Millionen von Urlaubern aus dem deutschsprachigen Raum. Das Land der Götter und Philosophen vereint auf einzigartige Weise antike Kulturschätze, traumhafte Inselwelten, kristallklares Mittelmeer und eine Gastfreundschaft, die von Herzen kommt. Ob Familienurlaub auf Kreta mit kinderfreundlichen Stränden und archäologischen Abenteuern, romantische Sonnenuntergänge auf Santorini, lebhaftes Inselleben auf Mykonos oder entspannte Tage auf den ruhigeren Dodekanes-Inseln: Griechenland hält für jeden Reisetyp und jedes Budget das passende Erlebnis bereit. Bei Pauschalreisen sind Flug, Hotel und Transfer bereits im Preis enthalten, und viele Angebote umfassen auch All-Inclusive-Verpflegung, sodass Sie sich voll und ganz auf Erholung, Entdeckung und das süße Nichtstun konzentrieren können. Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wissenswerte über die beliebtesten griechischen Inseln, die schönsten Strände des Festlandes, kulinarische Highlights von Moussaka bis Ouzo und die besten Strategien, um Ihren Griechenland-Urlaub günstig und gleichzeitig unvergesslich zu gestalten.
Griechenland erstreckt sich über eine Fläche von rund 132.000 Quadratkilometern und besteht zu einem bedeutenden Teil aus Inseln – über 6.000 an der Zahl, von denen rund 230 bewohnt sind. Diese einzigartige geografische Vielfalt macht das Land zu einem der abwechslungsreichsten Reiseziele im gesamten Mittelmeerraum. Von den großen Inseln wie Kreta und Rhodos, die eigenständige Urlaubswelten für sich sind, über die glamourösen Kykladen mit Santorini und Mykonos bis hin zu den grünen Ionischen Inseln und den unberührten Perlen der nördlichen Ägäis – Griechenland bietet eine Vielfalt an Landschaften, Stimmungen und Erlebnissen, die kaum ein anderes Mittelmeerland erreicht. Dazu kommt ein Kulturerbe, das seinesgleichen sucht: Die Wiege der westlichen Zivilisation hat überall ihre Spuren hinterlassen, und die Verbindung von antiken Tempeln, byzantinischen Kirchen und lebendiger moderner Kultur macht jeden Griechenland-Urlaub zu einer Reise durch die Jahrtausende. Das mediterrane Klima mit über 300 Sonnentagen im Jahr, die herzliche Gastfreundschaft der Griechen und eine Küche, die zu den gesündesten der Welt zählt, vervollständigen das Bild eines nahezu perfekten Reiseziels für Pauschalurlauber aus ganz Europa.
Kreta ist die größte griechische Insel und bietet als eigenständige Urlaubsdestination eine Vielfalt, die man sonst nur von ganzen Ländern kennt. Die Insel erstreckt sich über 260 Kilometer von West nach Ost und beherbergt auf ihrer Fläche von über 8.300 Quadratkilometern schneebedeckte Berggipfel, tiefe Schluchten, fruchtbare Ebenen, endlose Sandstrände und eine Kulturgeschichte, die bis zur minoischen Zivilisation vor über 4.000 Jahren zurückreicht. Die Hafenstadt Chania im Westen der Insel gilt als eine der schönsten Städte ganz Griechenlands und verzaubert Besucher mit ihrem venezianischen Hafen, der von einem markanten Leuchtturm aus dem 16. Jahrhundert überragt wird und eine der meistfotografierten Szenerien der gesamten Ägäis darstellt. Die Altstadt von Chania ist ein Labyrinth aus engen Gassen, in denen sich kleine Kunsthandwerkläden, gemütliche Tavernen und versteckte Plätze abwechseln. Das Viertel Topanas mit seinen farbenfrohen venezianischen Häusern, das türkische Viertel Splantzia mit seinen Minaretten und das jüdische Viertel Evraiki erzählen von der multikulturellen Vergangenheit der Stadt. Die Markthalle von Chania, ein kreuzförmiger Bau im Stil der Markthalle von Marseille, bietet eine überwältigende Auswahl an kretischen Produkten – von Graviera-Käse über wilden Thymian-Honig bis zu erstklassigem Olivenöl aus eigener Pressung. Unweit von Chania liegt die legendäre Samariá-Schlucht, mit 16 Kilometern eine der längsten Schluchten Europas und ein Muss für jeden Wanderbegeisterten. Die Wanderung durch die Schlucht führt zwischen bis zu 600 Meter hohen Felswänden hindurch, vorbei an verlassenen Dörfern und durch die spektakuläre Engstelle Sideroportes (Eiserne Pforte), wo die Schlucht nur drei Meter breit ist, bis hinunter zum libyschen Meer und dem Küstendorf Agia Roumeli.
✓ Traumhafte Buchten und Sandstrände
✓ Antike Stätten und Kultur
✓ Griechische Küche & Gastfreundschaft
✓ Milde Temperaturen (Mai-Oktober)
✓ Vielfältige Inseln für jeden Geschmack
Tagesaktuelle Angebote
Täglich aktualisiert · Flug, Hotel & Transfer inklusive · Sofortbuchung möglich
Griechenland ist mit seinen unzähligen Inseln ein Paradies für Pauschalreisende. Die größten Inseln Kreta, Rhodos, Kos und Korfu sind direkt mit Charterflügen erreichbar und bieten eine einzigartige Mischung aus Badeurlaub und Kulturerleben. Antike Stätten, malerische Fischerdörfer und traumhafte Buchten mit türkisblauem Wasser machen jeden Urlaub unvergesslich. All-Inclusive-Angebote starten ab 400 € pro Person.
Kreta ist die größte und vielseitigste, ideal für alle. Rhodos bietet Sonne satt und tolle Strände. Kos eignet sich für Radfahrer und Familien. Korfu ist die grünste Insel mit venezianischem Flair. Santorin und Mykonos sind eher für Paare und Individualreisende (teurer).
In der Nebensaison (Mai, Oktober) gibt es Pauschalreisen ab 350-400 € pro Person für eine Woche. In der Hauptsaison liegen die Preise bei 600-900 €. All-Inclusive startet bei rund 450 €.
Absolut. Die griechische Kultur ist sehr kinderfreundlich, viele Hotels haben spezielle Kids-Programme, Kinderpools und Familienzimmer. Kreta, Kos und Rhodos haben besonders viele familienorientierte Resorts.
Weitere Pauschalreisen
Damit Ihre Pauschalreise nach Griechenland von Anfang bis Ende perfekt verläuft, haben wir die wichtigsten praktischen Informationen zusammengestellt. Von der besten Reisezeit über Fährverbindungen und Gesundheitstipps bis hin zu Empfehlungen für Mietwagen und die Wahl der richtigen Insel – mit dieser umfassenden Übersicht sind Sie bestens auf Ihren Griechenland-Urlaub vorbereitet und können sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Genuss, Entdeckung und Erholung.
Das griechische Fährnetz ist das Rückgrat des Inselverkehrs und ein faszinierendes Transportsystem, das Sie unbedingt kennen sollten, wenn Sie Pauschalreisen Griechenland planen, die mehr als eine Insel umfassen. Die wichtigsten Fährhäfen auf dem Festland sind Piräus (der größte Hafen Griechenlands, südwestlich von Athen), Rafina (östlich von Athen, für die Kykladen) und Lavrio (für die südlichen Kykladen und Kea). Von diesen Häfen aus verkehren täglich dutzende Fähren zu den verschiedenen Inselgruppen. Die Fahrzeiten variieren erheblich: Von Piräus nach Kreta (Heraklion) dauert die Überfahrt mit der regulären Fähre etwa neun Stunden (ideal als Nachtfähre mit Kabine), mit dem Highspeed-Katamaran rund fünf Stunden. Von Piräus nach Mykonos sind es etwa fünf Stunden mit der regulären Fähre, zweieinhalb mit dem Katamaran. Die Fährpreise sind moderat und hängen von der Strecke, der Schiffsklasse und der Sitzplatzkategorie ab: Deckpassage ist am günstigsten, es gibt aber auch klimatisierte Airline-Sitze, Businessclass-Lounges und Kabinen für Übernachtfahrten. In der Hochsaison von Juli bis August empfiehlt es sich dringend, Fährtickets im Voraus zu buchen, da beliebte Strecken schnell ausverkauft sein können – besonders die Verbindungen zu den Kykladen-Inseln und nach Kreta. Für spontane Inselhüpfer stehen lokale Fährgesellschaften bereit, die kleinere Inseln miteinander verbinden und nicht im Voraus gebucht werden müssen. Beachten Sie, dass bei starkem Nordwind (Meltemi), der in der Ägäis besonders im Juli und August auftreten kann, Fährverbindungen gelegentlich ausfallen können – planen Sie daher bei Inselhopping immer einen Puffertag ein, bevor Sie Ihren Rückflug antreten.
Die beste Reisezeit für Pauschalreisen Griechenland hängt stark von Ihren Urlaubsvorlieben und dem gewählten Reiseziel ab. Für reinen Badeurlaub auf den Inseln sind die Monate Juni bis September ideal, wenn die Wassertemperaturen zwischen 22 und 27 Grad liegen und Niederschlag praktisch ausgeschlossen ist. Juli und August sind die heißesten Monate mit Tagestemperaturen von 30 bis 35 Grad auf den meisten Inseln, können aber in der Ägäis durch den Meltemi-Wind erträglicher sein als an der Festlandküste. Der September gilt unter Kennern als der perfekte Reisemonat: Das Meer ist mit 25 bis 27 Grad am wärmsten, die Lufttemperaturen sind mit 27 bis 30 Grad angenehm, die Hauptsaison-Massen sind abgereist, und die Preise sinken spürbar. Auch der Oktober bietet auf Kreta, Rhodos und den anderen südlichen Inseln noch zuverlässiges Badewetter mit Wassertemperaturen um die 23 bis 24 Grad. Für Kulturreisen und Besichtigungen der großen archäologischen Stätten – Athen, Delphi, Olympia, Epidaurus, Mykene – sind die Monate April, Mai, Oktober und November ideal, wenn die Temperaturen für ausgedehnte Erkundungen angenehm mild sind und die Sehenswürdigkeiten ohne Gedränge genossen werden können. Die Mandelblüte auf Kreta im Februar und März sowie die Wildblüte auf den Kykladen im April sind besondere Naturerlebnisse, die Frühlings-Reisende belohnen. Die nördlichen Regionen Griechenlands wie Chalkidiki, Thessaloniki und Epirus haben eine etwas kürzere Badesaison von Juni bis September, bieten aber auch im Frühling und Herbst hervorragende Bedingungen für Wander- und Kultururlaub.
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Der Strand von Elafonisi im äußersten Südwesten Kretas gehört zu den außergewöhnlichsten Stränden des gesamten Mittelmeerraums und ist ein absolutes Highlight jeder Kreta-Reise. Die vorgelagerte Halbinsel, die bei Ebbe zu Fuß durch knietiefes, kristallklares Wasser erreicht werden kann, besticht durch feinen Sand in einem surreal anmutenden Rosaton – verursacht durch zermahlene Muscheln und Korallenfragmente – und türkisfarbenes Wasser, das an karibische Strände erinnert. Die Lagune zwischen dem Festland und der Halbinsel ist extrem flach und warm, was Elafonisi zum perfekten Badeziel für Familien mit kleinen Kindern macht. Im Frühjahr blühen auf der Halbinsel seltene Wildblumen, und die Meeresschildkrötenart Caretta Caretta nutzt die unberührten Strände zur Eiablage. Ein weiterer spektakulärer Strand Westkretas ist die Lagune von Balos, die nur per Boot oder über eine holprige Schotterstraße mit anschließendem Fußmarsch erreichbar ist – genau diese Abgeschiedenheit hat Balos seinen paradiesischen Charakter bewahrt, mit Sandbänken in einem Meer aus Türkis-, Azur- und Smaragdtönen. Im Osten Kretas bieten die Strände von Vai mit ihrem einzigartigen Palmenhain – dem größten natürlichen Palmenhain Europas – und die ruhigen Buchten rund um Sitia und Ierapetra ein ebenso beeindruckendes Stranderlebnis, aber in einer weitaus weniger touristischen Umgebung.
Heraklion, die Hauptstadt Kretas, ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Insel und bietet weit mehr als nur einen Zwischenstopp auf dem Weg zum Hotel. Die Stadt beherbergt das Archäologische Museum von Heraklion, eines der bedeutendsten archäologischen Museen der Welt, das eine umfassende Sammlung minoischer Kunstschätze präsentiert – darunter die berühmten Fresken aus dem Palast von Knossos, der Diskos von Phaistos mit seiner bis heute nicht entschlüsselten Inschrift, goldene Schmuckstücke von atemberaubender Handwerkskunst und die ikonische Schlangengöttin-Figurine. Der Palast von Knossos selbst liegt nur fünf Kilometer südlich der Stadt und gilt als das Zentrum der minoischen Zivilisation, die als erste Hochkultur Europas angesehen wird. Die teilweise rekonstruierten Ruinen des Palastes mit seinen über 1.300 Räumen, dem berühmten Thronsaal, den farbenprächtigen Fresken und dem labyrinthischen Grundriss – der vermutlich den Mythos vom Labyrinth des Minotaurus inspirierte – versetzen Besucher in eine 3.500 Jahre alte Welt zurück. Die venezianische Festung Koules am alten Hafen, die Loggia, der Morosini-Brunnen am Löwenplatz und die Stadtmauer, die zu den am besten erhaltenen venezianischen Befestigungsanlagen des Mittelmeerraums gehört, machen Heraklion zu einem lohnenden Ziel für kulturinteressierte Pauschalurlauber. Das Nachtleben der Stadt konzentriert sich rund um den Löwenplatz und die Straße Dedalou, wo Bars, Restaurants und Live-Musik-Lokale bis spät in die Nacht geöffnet haben.
Rhodos, die viertgrößte griechische Insel, liegt vor der Südwestküste der Türkei und bietet eine einzigartige Mischung aus mittelalterlicher Geschichte, lebhaftem Strandtourismus und landschaftlicher Schönheit, die Pauschalreisen Griechenland hierher zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Die Altstadt von Rhodos-Stadt ist ein UNESCO-Welterbe und die am besten erhaltene mittelalterliche Stadtanlage Europas – ein lebendiges Museum, in dem Geschichte auf Schritt und Tritt greifbar wird. Die mächtigen Befestigungsmauern, die einst die Johanniterritter gegen osmanische Belagerungen errichteten, umschließen ein Labyrinth aus kopfsteingepflasterten Gassen, gotischen Kirchen, osmanischen Moscheen, byzantinischen Kapellen und venezianischen Palästen. Der Großmeisterpalast, der wie eine mittelalterliche Trutzburg über der Stadt thront, ist das Wahrzeichen der Insel und beherbergt ein Museum mit Mosaiken aus der antiken Stadt Kos und einer Ausstellung zur Geschichte des Johanniterordens. Die Ritterstraße (Odos Ippoton), eine vollständig erhaltene Straße aus dem 15. Jahrhundert mit den Herbergen der verschiedenen nationalen Ordenszungen, vermittelt einen unvergleichlichen Eindruck vom Leben der Kreuzfahrerzeit. Jenseits der Stadtmauern erstreckt sich die moderne Stadt mit ihrem geschäftigen Hafen, in dem Yachten und Fähren anlegen, und dem Mandraki-Hafen, an dessen Einfahrt der Legende nach einst der Koloss von Rhodos – eines der sieben Weltwunder der Antike – gestanden haben soll.
Lindos, etwa 50 Kilometer südlich von Rhodos-Stadt an der Ostküste gelegen, ist einer der malerischsten Orte ganz Griechenlands und ein unverzichtbarer Ausflug für jeden Rhodos-Urlauber. Das weiß getünchte Dorf schmiegt sich an einen steilen Hügel, auf dessen Gipfel die Akropolis von Lindos thront – eine antike Festungsanlage mit einem Athena-Tempel aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., von der aus sich ein atemberaubender 360-Grad-Panoramablick über die Küste, das tiefblaue Meer und die umliegende Hügellandschaft bietet. Der Aufstieg zur Akropolis führt durch das malerische Dorf mit seinen traditionellen Kapitänshäusern, die im 17. und 18. Jahrhundert von wohlhabenden Seefahrern erbaut wurden und deren aufwendig dekorierte Fassaden und Innenhöfe noch heute von vergangener Pracht zeugen. Am Fuß des Akropolis-Hügels erstreckt sich die Bucht von Lindos mit ihrem sichelförmigen Sandstrand und kristallklarem Wasser, die zu den schönsten Badebuchten der gesamten Ägäis gehört. An der gegenüberliegenden Seite des Hügels liegt die geschützte St. Paul's Bay, eine fast kreisrunde, natürliche Bucht, die von Felsen umrahmt ist und ein beliebter Ort für Hochzeiten ist. Faliraki an der Nordostküste bietet den Gegenpol zu Lindos: Hier finden sich lange Sandstrände mit umfangreicher touristischer Infrastruktur, Wasserparks, Bars und ein lebhaftes Nachtleben, das besonders jüngere Reisende anzieht. Für Familien sind die Strände von Kolymbia und Tsambika ideal – feiner Sand, flaches Wasser und eine ruhigere Atmosphäre als in Faliraki sorgen für unbeschwerte Urlaubstage.
Korfu, die nördlichste und grünste der Ionischen Inseln, unterscheidet sich von den Ägäis-Inseln durch ihre üppige, fast tropisch anmutende Vegetation und ihr starkes venezianisches Erbe. Die Insel wird oft als die grüne Perle Griechenlands bezeichnet, und wer sie besucht, versteht sofort warum: Dichte Olivenhaine mit Millionen von Bäumen, die teilweise Hunderte von Jahren alt sind, Zypressenwälder, üppige Orangenplantagen und eine Blütenpracht, die das ganze Jahr über anhält, verleihen Korfu eine Atmosphäre, die mehr an die Toskana oder an die Côte d'Azur erinnert als an das typische Bild griechischer Inseln. Die Altstadt von Korfu-Stadt ist ein UNESCO-Welterbe und spiegelt die wechselvolle Geschichte der Insel wider, die von Venezianern, Franzosen und Briten geprägt wurde. Die Liston, eine elegante Arkadenstraße nach dem Vorbild der Pariser Rue de Rivoli, ist gesäumt von Cafés, in denen man den lebhaften Treiben auf der Spianada – dem größten Platz Griechenlands – zusehen kann, während oben auf dem Hügel die Alte Festung und am Stadtrand die Neue Festung an die venezianische Verteidigungsarchitektur erinnern. Der Achilleion-Palast, den die österreichische Kaiserin Sisi Ende des 19. Jahrhunderts als Sommerresidenz erbauen ließ, liegt wenige Kilometer südlich der Stadt und bietet neben einer beeindruckenden Sammlung antiker Statuen einen traumhaften Blick über die Küste. Die Strände Korfus sind vielfältig: Der Canal d'Amour bei Sidari mit seinen natürlichen Felsformationen und Meereshöhlen, die breiten Sandstrände von Glyfada und Agios Gordios an der Westküste und die ruhigen Kiesbuchten der Nordostküste bei Kassiopi und Kalami bieten für jeden Geschmack das Richtige.
Kos, die drittgrößte Dodekanes-Insel, ist vor allem als Heimat des Hippokrates bekannt – dem Begründer der modernen Medizin, der hier um 460 v. Chr. geboren wurde – und bietet eine reizvolle Mischung aus Geschichte, Natur und entspanntem Strandleben, die Pauschalreisen Griechenland auf diese Insel besonders attraktiv macht. Die Asklepieion-Ruine, eine antike Heilstätte südwestlich von Kos-Stadt auf einem Hügel mit Blick auf die türkische Küste gelegen, ist das historische Highlight der Insel und ein Ort von beinahe mystischer Ausstrahlung. Im Zentrum von Kos-Stadt steht die riesige Platane des Hippokrates, unter der der Legende nach der berühmte Arzt seine Schüler unterrichtet haben soll – der Baum ist mit über 2.400 Jahren einer der ältesten Europas und sein weitläufiger Schatten spendet an heißen Sommertagen wohltuende Kühle. Die Kreuzritterfestung Neratzia, die Agora, das Odeon und die Casa Romana mit ihren hervorragend erhaltenen Mosaikböden machen Kos-Stadt zu einem Freilichtmuseum, das sich bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden lässt – Kos ist ohnehin als die fahrradfreundlichste Insel Griechenlands bekannt, und ein dichtes Netz von Radwegen durchzieht die Insel. Die Strände von Kos gehören zu den besten der Dodekanes: Der Paradise Beach (Bubble Beach) im Süden, wo vulkanische Gasblasen aus dem Meeresboden aufsteigen und das Wasser auf natürliche Weise erwärmen, der breite Tigaki Beach an der Nordküste mit seinem feinen weißen Sand und flachem Wasser, und der Agios Stefanos Beach mit Blick auf die vorgelagerte Insel Kastri und ihre kleine Kapelle bieten traumhafte Kulissen für den perfekten Strandtag.
Santorini ist zweifellos die ikonischste aller griechischen Inseln und ein Sehnsuchtsort, der weltweit als Symbol für Romantik, Schönheit und die Magie des Mittelmeerraums steht. Die Insel verdankt ihre dramatische Form einem gewaltigen Vulkanausbruch um 1600 v. Chr., der die Mitte der einstigen runden Insel in sich zusammenbrechen ließ und eine steile, halbmondförmige Caldera hinterließ, die heute mit tiefblauem Meerwasser gefüllt ist und einen der spektakulärsten Anblicke der Welt bietet. Entlang des Caldera-Randes reihen sich die berühmten weißen Dörfer – allen voran Oia an der Nordspitze der Insel, dessen Sonnenuntergang als der schönste der Welt gepriesen wird und allabendlich hunderte von Zuschauern an die Festungsruine lockt, wo das Schauspiel der in Rot, Orange, Gold und Violett versinkenden Sonne über der Caldera eine fast spirituelle Qualität erreicht. Die blauen Kuppeln der Kirchen, die in die Caldera-Wand gebauten Höhlenhäuser, die engen, gewundenen Gassen mit ihren weiß gekalkten Stufen und die steil abfallenden Terrassen mit Blick auf das endlose Blau bilden eine Kulisse, die jeden Betrachter in ihren Bann zieht. Die Hauptstadt Fira thront ebenfalls am Caldera-Rand und bietet neben einem Panoramablick ein reiches kulturelles Angebot mit dem Museum für prähistorische Thera, zahlreichen Kunstgalerien und einer lebhaften Restaurantszene. Die Strände Santorinis sind einzigartig: Der Red Beach mit seinen rotbraunen Lavaklippen, der Black Beach von Kamari und Perissa mit vulkanischem schwarzem Sand und der White Beach, der nur per Boot erreichbar ist, spiegeln die vulkanische Natur der Insel in spektakulären Farben wider.
Mykonos verkörpert den kosmopolitischen Glamour der griechischen Inselwelt und hat sich über die Jahrzehnte von einem verschlafenen Fischerdorf zu einem der angesagtesten Reiseziele des gesamten Mittelmeerraums entwickelt. Die Chora von Mykonos – die Hauptstadt der Insel – ist ein Labyrinth aus blendend weißen Gassen mit leuchtend blauen Fensterläden, pinkfarbenen Bougainvilleen und versteckten Plätzen, auf denen Pelikane spazieren und Katzen in der Sonne dösen. Die fünf Windmühlen auf dem Hügel oberhalb des Hafenviertels Klein-Venedig sind das Wahrzeichen der Insel und bilden besonders bei Sonnenuntergang, wenn das warme Licht die weißen Mühlen in goldene Töne taucht und die Wellen unter den Balkonen von Klein-Venedig glitzern, ein unvergessliches Panorama. Die Paraportiani-Kirche, ein asymmetrisches Ensemble aus fünf ineinander verschachtelten weißen Kapellen, gilt als eines der meistfotografierten Bauwerke ganz Griechenlands. Die Strände von Mykonos sind weltberühmt: Paradise Beach und Super Paradise Beach stehen für Partyatmosphäre mit internationalen DJs und Beachbars, während Elia Beach, der längste Strand der Insel, eine etwas ruhigere Atmosphäre bietet und Agios Sostis als unberührter Geheimtipp gilt, der ohne Liegen und Sonnenschirme auskommt. Von Mykonos aus lässt sich per Boot die heilige Insel Delos erreichen, die in der griechischen Mythologie als Geburtsort der Götter Apollon und Artemis gilt und heute als eine der bedeutendsten archäologischen Stätten des gesamten Mittelmeerraums zum UNESCO-Welterbe gehört – ein Tagesausflug, der Kultur und Inselhopping auf einzigartige Weise verbindet.
Zakynthos, die südlichste der großen Ionischen Inseln, bietet eines der spektakulärsten Naturschauspiele ganz Griechenlands: den Navagio Beach, auch Schiffswrackstrand genannt, der regelmäßig als einer der schönsten Strände der Welt gelistet wird und das Postkartenmotiv Griechenlands schlechthin darstellt. Die kleine Bucht, die nur per Boot erreichbar ist, wird von mehrere hundert Meter hohen, senkrechten Kalksteinklippen umrahmt, an deren Fuß weißer Sand und türkisfarbenes, fast unwirklich leuchtendes Wasser auf die Besucher warten. In der Mitte des Strandes liegt das Wrack der Panagiotis, eines Frachtschiffs, das 1980 hier strandete und seither zum ikonischen Wahrzeichen der Bucht geworden ist. Den besten Blick auf Navagio hat man von der Aussichtsplattform oben an der Klippe, wo der Blick nach unten in die schwindelerregende Tiefe einen Anblick offenbart, der zu den dramatischsten Landschaftspanoramen Europas gehört. Zakynthos bietet jedoch weit mehr als nur diesen einen Strand: Die Blauen Grotten an der Nordspitze der Insel, wo das Sonnenlicht durch Felsöffnungen ins Wasser fällt und es in elektrischem Blau erstrahlen lässt, die Lagune von Keri mit ihren Meeresschildkröten, und die breiten Sandstrände von Laganas, Kalamaki und Gerakas an der Südküste bieten vielfältige Stranderlebnisse. Besonders bemerkenswert ist die geschützte Bucht von Laganas, die eines der wichtigsten Nistgebiete der bedrohten Unechten Karettschildkröte (Caretta Caretta) im gesamten Mittelmeer darstellt – ein Nationaler Meerespark schützt das Gebiet, und mit etwas Glück können Besucher die beeindruckenden Tiere beim Schnorcheln oder von Bootstouren aus beobachten.
Das griechische Festland bietet für Pauschalurlauber eine oft unterschätzte, aber höchst lohnende Alternative zu den Inseln, die weniger Überfahrten erfordert und eine eigene Vielfalt an Landschaften und Erlebnissen bereithält. Die Halbinsel Chalkidiki im Norden Griechenlands ragt mit ihren drei fingerförmigen Landzungen – Kassandra, Sithonia und Athos – in die Ägäis und bietet einige der schönsten Strände des gesamten Festlandes. Kassandra ist die touristisch am besten erschlossene Landzunge mit einer ausgezeichneten Hotelinfrastruktur, lebhaften Ferienorten und langen Sandstränden, die ideal für Familienurlaub sind. Sithonia ist wilder und naturbelassener, mit versteckten Buchten, duftenden Pinienwäldern bis ans Wasser und einer Ruhe, die man auf den populären Inseln in der Hochsaison vergeblich sucht. Die dritte Landzunge, der Heilige Berg Athos, ist ein einzigartiges monastisches Zentrum mit 20 orthodoxen Klöstern und für Frauen nicht zugänglich – man kann die beeindruckende Klosterkulisse jedoch vom Boot aus bewundern. Der Peloponnes, die riesige Halbinsel südlich von Korinth, bietet mit den antiken Stätten von Mykene, Epidaurus, Olympia und Korinth einige der bedeutendsten archäologischen Schätze der Welt und ist gleichzeitig gesegnet mit wunderschönen Stränden an der Westküste bei Kalamata, Pylos und dem Voidokilia-Strand, der als einer der zehn schönsten Strände der Welt gilt. Athen selbst verdient ebenfalls mehr als nur einen Flughafenaufenthalt: Die Akropolis mit dem Parthenon, die Antike Agora, das Akropolis-Museum, das Viertel Plaka am Fuß des Burgbergs und die hippe Szene in Psyrri und Gazi machen die griechische Hauptstadt zu einem faszinierenden Kurzreiseziel, das sich wunderbar mit einem anschließenden Inseltransfer verbinden lässt.
Die griechische Küche ist weit mehr als Gyros und Tzatziki und gehört zu den geschmackvollsten, gesündesten und vielfältigsten Mittelmeerküchen überhaupt, was einen erheblichen Anteil am Genuss jeder Pauschalreise Griechenland ausmacht. Die Grundlage bilden hochwertige, einfache Zutaten: erstklassiges Olivenöl aus eigener Produktion – Griechenland gehört zu den größten Olivenölproduzenten der Welt –, sonnengereiftes Gemüse, frischer Fisch und Meeresfrüchte, Schaf- und Ziegenkäse, aromatische Kräuter wie Oregano, Thymian und Minze sowie das allgegenwärtige Fladenbrot Pita. Ein typisches griechisches Essen beginnt mit einer Auswahl an Meze – kleinen Vorspeisen, die man sich auf dem Tisch teilt: Tzatziki (Joghurt-Gurken-Knoblauch-Dip), Taramosalata (Fischrogen-Creme), Dolmadakia (gefüllte Weinblätter), Saganaki (gebratener Käse), Kalamarakia (frittierte Calamari), Fava (Püree aus gelben Linsen) und natürlich der allgegenwärtige Horiatiki-Salat – der klassische Bauernsalat mit Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Oliven und einem großen Stück Feta, übergossen mit Olivenöl und Oregano. Die Hauptgerichte reichen vom legendären Moussaka – einem Auflauf aus Auberginen, Hackfleisch und Béchamelsauce, der in jeder Taverne leicht anders und doch immer köstlich schmeckt – über Souvlaki (gegrillte Fleischspieße), Kleftiko (im Ofen langsam gegartes Lamm), Pastitsio (griechische Lasagne) bis hin zu fangfrischem Fisch, der auf den Inseln einfach mit Zitrone, Olivenöl und Kräutern gegrillt wird und die Essenz des Mittelmeers auf den Teller bringt. Dazu ein Glas Ouzo – der Anisschnaps, der mit Wasser verdünnt milchig-weiß wird – oder ein kühles Mythos-Bier, und das griechische Lebensgefühl ist perfekt. In den traditionellen Tavernen auf den Inseln und am Festland isst man oft am besten: Einfache Holztische unter einer Pergola mit Blick auf das Meer, frisch zubereitete Gerichte aus lokalen Zutaten und eine Herzlichkeit der Gastgeber, die den Abend unvergesslich macht.
Inselhopping ist eine der aufregendsten Möglichkeiten, Griechenland zu erleben, und hat sich in den letzten Jahren von einem Backpacker-Abenteuer zu einer beliebten Option auch für Pauschalurlauber entwickelt, die mehrere Inseln in einer einzigen Reise kombinieren möchten. Das griechische Fährnetz ist eines der dichtesten der Welt und verbindet die Inseln untereinander sowie mit den Festlandhäfen Piräus, Rafina und Lavrio. Besonders beliebt sind Kombinationen wie Mykonos und Santorini, Naxos und Paros, oder eine Tour durch die Dodekanes-Inseln Rhodos, Kos und Symi. Die Fähren reichen von riesigen Autofähren, die auch bei rauer See stabil fahren, über schnelle Highspeed-Katamarane, die die Fahrzeiten deutlich verkürzen, bis hin zu kleinen lokalen Booten, die abgelegene Inseln ansteuern. Viele Reiseveranstalter bieten mittlerweile fertig geschnürte Inselhopping-Pakete als Pauschalreise an, bei denen Flüge, Hotels auf verschiedenen Inseln, Fährtransfers und teilweise auch Ausflüge bereits im Preis enthalten sind – eine komfortable Lösung, die das Organisatorische abnimmt und dennoch die Freiheit lässt, jede Insel auf eigene Faust zu erkunden. Die beste Zeit fürs Inselhopping ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober, wobei die Monate Juni, September und Anfang Oktober ideal sind, weil das Wetter stabil ist, die Fähren zuverlässig verkehren und die Inseln weniger überlaufen sind als in der Hochsaison Juli und August.
Das All-Inclusive-Konzept hat in Griechenland in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen, und zahlreiche Hotels auf den beliebten Urlaubsinseln und am Festland bieten mittlerweile All-Inclusive-Pakete an, die einen sorglosen Urlaub ermöglichen. Während Griechenland traditionell eher für seine unabhängige Tavernenkultur bekannt ist und Halbpension lange die vorherrschende Verpflegungsform war, haben besonders die großen Resorts auf Kreta, Rhodos, Korfu und Kos ihr All-Inclusive-Angebot stark ausgebaut. Typischerweise umfasst All Inclusive in Griechenland Frühstück, Mittag- und Abendessen als Buffet mit internationaler und griechischer Küche, ganztägig Snacks, Eis und Softdrinks, lokale alkoholische Getränke an den Hotel-Bars, Nutzung der Poollandschaft, Liegen und Sonnenschirme am Pool und am hoteleigenen Strandabschnitt sowie ein Unterhaltungs- und Sportprogramm. Einige der hochwertigeren Resorts bieten zusätzlich À-la-carte-Restaurants, Spa-Zugang und Wassersportaktivitäten im Preis an. Für Familien ist All Inclusive in Griechenland besonders attraktiv, da es die Urlaubskasse entlastet und die Kinder jederzeit versorgt sind. Dennoch empfehlen wir, trotz All Inclusive mindestens ein- bis zweimal pro Woche in einer lokalen Taverne zu essen – die authentische griechische Küche außerhalb des Hotels ist ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte, und die Preise in den Tavernen sind oft überraschend moderat.
Bei der Buchung von Pauschalreisen Griechenland gibt es einige bewährte Strategien, mit denen Sie das beste Angebot für Ihren Traumurlaub finden können. Frühbucher-Rabatte sind in der Regel ab dem Herbst für die kommende Sommersaison verfügbar und bieten Ersparnisse von bis zu 30 bis 40 Prozent gegenüber dem regulären Preis – wer frühzeitig bucht, profitiert zudem von der größten Auswahl an Hotels, Zimmertypen und Flugzeiten. Last-Minute-Angebote locken wenige Wochen vor Reisebeginn mit stark reduzierten Preisen, erfordern aber Flexibilität bei Reiseziel und Hotel. Die Nebensaison im Mai, Juni, September und Oktober bietet ideale Bedingungen für preisbewusste Reisende: Die Temperaturen sind angenehm warm, die Strände weniger voll, die Hotelpreise liegen deutlich unter dem Hochsommerniveau, und das Meer ist besonders im September und Oktober nach dem langen Sommer noch herrlich warm. Familien mit schulpflichtigen Kindern können die erste und letzte Ferienwoche nutzen, die preislich oft günstiger sind als die Kernferienzeit. Flexible Reisetage zahlen sich ebenfalls aus: Abflüge unter der Woche sind häufig günstiger als an Samstagen. Vergleichen Sie Angebote über verschiedene Portale und Veranstalter hinweg, denn die Preisunterschiede für identische Leistungen können erheblich sein. Nutzen Sie die Preisverlauf-Funktion auf urlaubfinder365.de, um den historisch besten Buchungszeitpunkt für Ihr Wunschziel zu identifizieren und zum optimalen Zeitpunkt zuzuschlagen.
Griechenland ist Mitglied der Eurozone, sodass die Währung der Euro ist – ein großer Vorteil für Reisende aus Deutschland, Österreich und anderen Euro-Ländern, da kein Geldwechsel erforderlich ist und keine Wechselkursgebühren anfallen. Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und größeren Geschäften weitgehend akzeptiert, und Geldautomaten (ATMs) sind selbst auf kleineren Inseln verfügbar. Dennoch empfiehlt es sich, immer ausreichend Bargeld dabei zu haben, da kleinere Tavernen, Kioske, Strandliegen-Verleiher und Taxifahrer teilweise nur Bargeld akzeptieren – auf sehr kleinen Inseln kann es zudem vorkommen, dass der einzige Geldautomat zeitweise leer oder außer Betrieb ist. Als EU-Land gelten für griechische Reiseziele die gleichen Roaming-Regelungen wie in Deutschland: Sie können Ihr Mobiltelefon ohne zusätzliche Kosten nutzen, was die Reiseplanung vor Ort erheblich erleichtert. Die Touristensteuer in Griechenland beträgt je nach Hotelkategorie zwischen 0,50 und 4 Euro pro Zimmer und Nacht und wird direkt im Hotel erhoben – sie ist in der Regel nicht im Pauschalpreis enthalten. Trinkgeld wird in griechischen Tavernen und Restaurants geschätzt und liegt üblicherweise bei fünf bis zehn Prozent der Rechnung, ist aber nicht verpflichtend – in einfachen Tavernen rundet man den Betrag auf oder lässt ein paar Euro auf dem Tisch liegen.
Die medizinische Versorgung in Griechenland ist in den touristischen Gebieten und auf den größeren Inseln gut. Krankenhäuser gibt es in allen größeren Städten und auf den Hauptinseln wie Kreta, Rhodos, Korfu und Kos. Auf kleineren Inseln stehen Gesundheitszentren (Kentro Ygeias) oder Arztpraxen für die Grundversorgung zur Verfügung, bei schwerwiegenderen Fällen wird ein Transfer per Fähre oder Helikopter zu einem Krankenhaus auf einer größeren Insel oder dem Festland organisiert. Die Europäische Gesundheitskarte (EHIC) wird in öffentlichen Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen akzeptiert und ermöglicht Ihnen den Zugang zur medizinischen Grundversorgung zu den gleichen Bedingungen wie für griechische Staatsbürger. Dennoch empfehlen wir den Abschluss einer zusätzlichen Auslandskrankenversicherung, die auch den medizinischen Rücktransport abdeckt – die Kosten hierfür sind minimal und die Absicherung im Ernstfall gold wert. Die Sonne in Griechenland ist deutlich intensiver als in Mitteleuropa, weshalb ein hoher Sonnenschutzfaktor, Kopfbedeckung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr unverzichtbar sind, besonders für Kinder und ältere Reisende. Das Leitungswasser ist auf dem Festland und den größeren Inseln trinkbar, auf kleineren Inseln empfiehlt sich jedoch abgefülltes Wasser, da die Wasserressourcen begrenzt und die Qualität nicht immer einheitlich sein kann.
Ein Mietwagen ist auf den griechischen Inseln und dem Festland eine hervorragende Möglichkeit, abseits der touristischen Hauptwege zu entdecken und die verborgenen Schätze zu finden, die einen Griechenland-Urlaub wirklich besonders machen. Auf den meisten Inseln gibt es zahlreiche lokale und internationale Autovermietungen, und die Preise sind besonders in der Nebensaison sehr attraktiv – Kleinwagen sind auf den Inseln ab etwa 25 Euro pro Tag verfügbar, auf dem Festland oft noch günstiger. Buchen Sie den Mietwagen nach Möglichkeit vor der Reise über ein Vergleichsportal und achten Sie auf eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung, da die Straßenverhältnisse auf einigen Inseln – schmale Bergstraßen, unbefestigte Zufahrten zu abgelegenen Stränden und freilaufende Ziegen – gewisse Risiken bergen. Ein internationaler Führerschein ist für EU-Bürger nicht erforderlich, der nationale deutsche Führerschein genügt. Beachten Sie, dass auf vielen Inseln auch Quads und Motorroller vermietet werden, die eine flexible und kostengünstige Art der Fortbewegung bieten – allerdings ist die Unfallrate bei Rollern deutlich höher als bei Autos, weshalb wir unbedingt zum Tragen eines Helms und zur Vorsicht auf unbefestigten Straßen raten. Auf dem Peloponnes und in Nordgriechenland eröffnet ein Mietwagen die Möglichkeit, die großen archäologischen Stätten, malerische Bergdörfer und versteckte Strände auf eigene Faust zu erkunden – eine der schönsten Arten, Griechenland zu erleben.
Die Wahl der richtigen Insel ist die vielleicht wichtigste Entscheidung bei der Planung Ihrer Pauschalreise Griechenland und hängt entscheidend von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Für Familien mit Kindern empfehlen sich Kreta (vielfältig, große Hotels, flache Strände, kurze Transferzeiten), Rhodos (kinderfreundliche Strände, Wasserparks, historische Altstadt zum Erkunden) und Kos (fahrradfreundlich, flache Strände, überschaubare Größe). Für Paare und Romantik-Suchende ist Santorini die erste Wahl, gefolgt von den ruhigeren Kykladen-Inseln Naxos und Paros sowie der ionischen Insel Paxos, die mit ihrer intimen Atmosphäre und den türkisfarbenen Buchten verzaubert. Partyurlauber und junge Reisende zieht es nach Mykonos und Ios, während Ruhesuchende und Naturliebhaber auf Karpathos, Ikaria, Alonissos und den kleinen Kykladen wie Koufonisi und Donoussa ihre Trauminseln finden. Für Kulturreisende bieten Kreta, Rhodos und der Peloponnes die reichhaltigsten Erlebnisse, und Wanderer kommen auf Kreta (Samariá-Schlucht), Naxos (Zeus-Berg), Andros und den Sporaden am besten auf ihre Kosten. Pauschalreisen Griechenland bieten insgesamt ein herausragendes Gesamtpaket aus Sonne, Kultur, Kulinarik und Herzlichkeit – Griechenland ist und bleibt eines der beliebtesten und vielseitigsten Reiseziele Europas und wird Sie mit seiner zeitlosen Schönheit und dem einzigartigen griechischen Lebensgefühl garantiert in seinen Bann ziehen.